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Im Mai 2005 wurde DMB in Südkorea in den Regelbetrieb überführt. Im Zuge dessen haben Handy-Hersteller wie Samsung und LG mit der Massenproduktion von tragbaren DMB-Empfängern begonnen. Allein in den ersten drei Wochen nach Beginn des Regelbetriebs wurden in Korea bereits über 100.000 Geräte verkauft. Nach Angaben der Korean Broadcasting Commission (KBC) vom März 2006 nutzen in Südkorea bereits 450.000 Menschen DMB.
In Deutschland wurde "Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD)" als Plattformbetreiber von den Landesmedienanstalten lizenziert. Während MFD die Aufgabe wahrnimmt, das DMB-Programmangebot zu organisieren und zu lizenzieren, übernimmt der Mobilfunkbetreiber debitel und seit Oktober auch mobilcom die Vermarktung. Das Programmpaket mit 4 TV-Programmen trägt den Namen "watcha". Pünktlich zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 begann auch die Ausstrahlung von Handy-Fernsehen (DMB) in 5 Städten. Fußball-Fans konnten also entscheidende Torszenen oder Statistiken auf DMB-fähigen Endgeräten sehen. Bis Jahresende 2006 will MFD sein Angebot in 35 Städten ausstrahlen.
Geräte in Deutschland:
Derzeit gibt es in den debitel- und mobilcom-Shops der Städte, in denen DMB bereits ausgestrahlt wird, DMB-fähige Handys der Firmen Samsung und LG. Beim Kauf eines DMB-fähigen Gerätes sollte darauf geachtet werden, dass diese sowohl Programme aus dem L-Band als auch aus dem Band III empfangen können. Hintergrund: alle DMB-Geräte können gleichzeitig auch Digital Radio-Programme (DAB) empfangen. Und diese werden sowohl in den lokalen Verbreitungsgebieten (L-Band) als auch landesweit (Band III) ausgestrahlt.
Weitere Informationen unter:
www.watcha.de
TV-Programme in Deutschland:
Die DMB-Plattform mit dem Namen "watcha" bringt folgende Programme aufs Handy:
- ZDF*
- N24**
- MTVmusic**
- ProSiebenSat.1 Mobil**
- BigFM2see (Visual Radio)**
* mit einem DMB-fähigen Endgerät frei empfangbar
** mit einem DMB-fähigen Endgerät verschlüsselt empfangbar (monatl. Gebühr ca. 4,95 Euro)
Pilotprojekte:
Das Programmensemble "watcha" ist bereits im Alltagsbetrieb verfügbar. DMB wird auch weiterhin in Pilotprojekten getestet - beispielsweise in Regensburg, München, Halle und Magdeburg.
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