Warum der EU-Beschluss zu DAB+ in Neuwagen überfällig war

Halle/Leipzig, 20.02.2019 

Wer ein Neuwagen kauft, möchte sicher sein, langfristig gut ausgerüstet zu sein", sagt Michael Richter, der bei der Medienanstalt Sachsen-Anhalt zuständig für Digitalisierungs-Projekte und gleichzeitig auch Geschäftsstellenleiter des Vereins Digital Radio Mitteldeutschland und der Vorsitzende der Digital Radio Plattform ist. In Sachen DAB+ habe die Politik in Deutschland lange gezögert.

In einem Interview mit dem FachdebattenPortal meinungsbarometer.info reagiert Michael Richter auf den EU-Beschluss, wonach bis Anfang 2021 europaweit in allen Neuwagen DAB+ fähige Radios eingebaut werden müssen. „Wer ein Neuwagen kauft, möchte sicher sein, langfristig gut ausgerüstet zu sein. Dazu gehört u. a. die Möglichkeit, neben UKW auch DAB+ empfangen zu können. Etwa mehr als die Hälfte der Neuwagen vieler Hersteller bieten bereits Radios an, die neben UKW auch DAB+ Empfang haben.

Das klassische UKW-Radio sei im Auto auf dem Rückzug, so Michael Richter. Es werde zunehmend ersetzt durch digitalen Rundfunk / DAB+ mit besserem Klang, mehr Programmvielfalt, verbesserten Verkehrsinformationen und Zusatzfunktionen. Richters Blick in die Zukunft: „Erreichen wir dann auch noch eine hybride Verbindung von digitalem Rundfunk und der IP-Fähigkeit mittels 4G- und/oder 5G-Technologie, bleibt es auch im vernetzten Auto der Zukunft erhalten. In welchen Zeitabständen dieser Wandel stattfindet, ist im Moment schwer zu definieren. Jetzt gibt es erstmal den Schritt, ab 2021 europaweit DAB+ Radios in Neuwagen einzubauen“.

Das gesamte Interview, welches Michael Richter dem FachdebattenPortal www.meinungsbarometer.info gegeben hat, lesen Sie hier: www.meinungsbarometer.info