Frequenzversteigerung 700 MHz Band mit sinkenden Erlösen

München, 23.06.2015

Am 19. Juni 2015 endete die Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur. Unter anderem wurde das 700-MHz-Band versteigert, welches zuvor noch dem Rundfunk zugewiesen war.

Gegen die bereits laut gewordene Forderung, das UHF-Spektrum unterhalb von 700 MHz ebenfalls für den Mobilfunk zu öffnen, sprechen die sinkenden Erlöse, die einen geringeren Bedarf in diesem Frequenzbereich für die mobile Breitbandversorgung belegen.

Offenbar ist der Mobilfunk vorerst mit ausreichend Frequenzspektrum ausgestattet, um die zahlungskräftige Nachfrage nach mobiler Breitbandnutzung befriedigen.

Das Institut für Rundfunktechnik (IRT) plädiert daher dafür, das verbliebene UHFSpektrum von 470 – 694 MHz bis 2030 uneingeschränkt für den Rundfunk und seine zukünftigen Dienste zu erhalten.

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